Island, oft als „Land aus Feuer und Eis“ bezeichnet, ist ebenso bekannt als Land der Wasserfälle. Mit Tausenden von Kaskaden, die sich über seine dramatische Landschaft erstrecken, bietet Island einige der atemberaubendsten Naturwunder der Welt. Unter ihnen sticht der Seljalandsfoss als ikonisches Juwel hervor, berühmt für das einzigartige Erlebnis, hinter seinem herabstürzenden Wasser zu laufen. Ein Besuch der isländischen Wasserfälle, insbesondere in den Sommermonaten Juni bis August, ist ein Muss für jeden Reisenden, der atemberaubende Schönheit und Abenteuer sucht. In diesem detaillierten, SEO-freundlichen Reiseführer erkunden wir den Seljalandsfoss und andere berühmte Wasserfälle, geben Reisetipps und helfen Ihnen, eine unvergessliche Reise durch Islands Wasserwunder im Schein der Mitternachtssonne zu planen.
Warum sollte man Islands Wasserfälle im Sommer besuchen?
Islands Wasserfälle zeugen von der rauen, ungezähmten Natur des Landes, die durch Gletscherschmelze, reichlich Regen und vulkanisches Terrain geprägt ist. Der Sommer von Juni bis August ist aus mehreren Gründen die ideale Zeit, um diese Naturwunder zu erkunden:
- Spitzenfluss: Durch das Schmelzen von Schnee und Eis erreichen die Wasserfälle ihre größte Kraft und Tiefe und bieten dramatische Wasserspiele.
- Mitternachtssonne: Fast 24 Stunden Tageslicht ermöglichen flexible Reisepläne und atemberaubende Fotomöglichkeiten in weichem, goldenem Licht.
- Mildes Wetter: Durchschnittstemperaturen von 10–15 °C (50–59 °F) machen das Erkunden der Natur angenehmer, obwohl Regen und Wind immer noch häufig sind.
- Zugänglichkeit: Viele Wasserfälle liegen in der Nähe von Hauptstraßen oder kurzen Wanderwegen, und abgelegene Wasserfälle sind im Sommer leichter erreichbar.
Ob Naturliebhaber, Fotograf oder Abenteuerlustiger – Islands Wasserfälle bieten eine unvergleichliche Verbindung zu den Elementen. Tauchen Sie ein in einen der berühmtesten – den Seljalandsfoss – und andere sehenswerte Kaskaden, die Sie in Ihre Reiseplanung aufnehmen sollten.
Seljalandsfoss: Spaziergang hinter dem Wasserfall
Der Seljalandsfoss liegt im Süden Islands an der Ringstraße (Route 1) und ist einer der meistfotografierten und beliebtesten Wasserfälle des Landes. Er stürzt 60 Meter über eine Klippe, die einst Islands Küste prägte, und wird vom Gletscher Eyjafjallajökull gespeist. Das Besondere am Seljalandsfoss ist die einmalige Gelegenheit, hinter das fallende Wasser zu gehen – eine einzigartige Perspektive und ein beeindruckendes Erlebnis.
- Highlights: Spaziergang hinter dem Wasserfall, Panoramablick, in der Nähe versteckte Wasserfälle wie Gljúfrabúi.
- Standort: Etwa 120 Kilometer (75 Meilen) von Reykjavík entfernt, in der Nähe des Dorfes Hvolsvöllur.
- ErfahrungEin gut ausgebauter Weg führt zum Fuße des Wasserfalls, wo Sie über einen kurzen, felsigen Pfad hinter dem Wasservorhang entlanggehen können. Das Geräusch des tosenden Wassers und der Sprühnebel schaffen eine magische Atmosphäre. Machen Sie sich darauf gefasst, nass zu werden – der Nebel ist mächtig!
- Aktivitäten: Fotografieren, kurze Wanderungen, Erkundung nahegelegener Wasserfälle.
- Tipps:
- Tragen Sie wasserdichte Kleidung und feste, rutschfeste Schuhe, da der Weg hinter dem Wasserfall rutschig und nass ist.
- Besuchen Sie den Ort im Sommer früh morgens oder spät abends, um Menschenmassen zu vermeiden und die Mitternachtssonne zu nutzen.
- Verbringen Sie hier 1 bis 1,5 Stunden und nehmen Sie sich Zeit, um Gljúfrabúi zu erkunden, einen versteckten Wasserfall, der nur 10 Gehminuten entfernt in einer engen Schlucht liegt.
- Parkplätze stehen in der Nähe des Geländes zur Verfügung (ggf. fällt eine geringe Gebühr an).
Seljalandsfoss ist mehr als nur ein Wasserfall. Es ist ein Erlebnis, das Sie den Puls der isländischen Natur spüren lässt. Verpassen Sie ihn nicht auf Ihrer Reise entlang der Südküste.
Weitere ikonische Wasserfälle in Island
Während der Seljalandsfoss im Rampenlicht steht, gibt es in Island unzählige weitere Wasserfälle, jeder mit seinem eigenen Charakter und Charme. Hier sind einige sehenswerte Kaskaden, die Sie in Ihre Reiseroute aufnehmen sollten. Viele davon sind während eines Sommer-Roadtrips erreichbar:
1. Skógafoss
Nur 30 Kilometer östlich von Seljalandsfoss an der Ringstraße liegt Skógafoss, ein weiteres Wahrzeichen der Südküste. Dieser gewaltige Wasserfall stürzt 60 Meter in die Tiefe und ist 25 Meter breit. Er erzeugt ein donnerndes Tosen und an sonnigen Tagen immer wieder Regenbögen im Nebel. Der Legende nach versteckte ein Wikinger einen Schatz hinter dem Wasserfall, was seinem Reiz einen Hauch von Geheimnis verleiht.
- Highlights: Gewaltige Kaskade, Regenbögen, Wanderweg zum Gipfel.
- Aktivitäten: Gehen Sie zum Fuß des Wasserfalls und genießen Sie den Ausblick aus der Nähe oder steigen Sie die 527 Stufen zu einer Aussichtsplattform hinauf, von der aus Sie den Panoramablick genießen können. Der Weg führt weiter entlang des Flusses Skógá und offenbart kleinere, versteckte Wasserfälle.
- Tipps: Planen Sie 1–2 Stunden ein. Wasserdichte Kleidung ist aufgrund des intensiven Nebels unerlässlich. Parkplätze und andere Einrichtungen sind in der Nähe verfügbar.
2. Gullfoss
Gullfoss, auch „Goldener Wasserfall“ genannt, ist Teil der berühmten Golden Circle Route und einer der spektakulärsten Wasserfälle Islands. Er liegt am Fluss Hvítá und stürzt 32 Meter tief in eine zerklüftete Schlucht – ein faszinierendes Schauspiel aus Kraft und Schönheit. Im Sommer färbt sich die umliegende Landschaft üppig grün, was ihren Reiz noch verstärkt.
- Highlights: Doppelstufige Wasserfälle, neblige Regenbögen, historische Bedeutung.
- Aktivitäten: Erkunden Sie mehrere Aussichtsplattformen, machen Sie Fotos und erfahren Sie mehr über die Geschichte ihrer Erhaltung.
- Tipps: Planen Sie 1–1,5 Stunden ein. Die Strecke ist etwa 120 Kilometer von Reykjavík entfernt und wird oft mit Þingvellir und Geysir als Tagesausflug kombiniert. Ziehen Sie sich wind- und nebelfeste Kleidung an.
3. Dettifoss
Der Dettifoss, bekannt als Europas gewaltigster Wasserfall, ist ein wahres Naturschauspiel in Nordisland, nahe der Diamond Circle Route. Gespeist vom Fluss Jökulsá á Fjöllum, stürzt er 44 Meter in die Tiefe und ist 100 Meter breit – ein gewaltiges Schauspiel. Seine rohe, ungezähmte Energie inspirierte Szenen im Film Prometheus.
- Highlights: Pure Kraft, karge vulkanische Umgebung, filmische Schönheit.
- Aktivitäten: Wandern Sie zu Aussichtspunkten auf der Ost- und Westseite (die Westseite ist über asphaltierte Straßen besser erreichbar).
- Tipps: Planen Sie 1–2 Stunden ein. Die Insel liegt abgelegen, etwa 530 Kilometer von Reykjavík entfernt. Planen Sie daher einen mehrtägigen Ausflug ein. Für die Straßen zur Ostseite ist im Sommer ein Allradfahrzeug erforderlich.
4. Goðafoss
Der Goðafoss in Nordisland, auch „Wasserfall der Götter“ genannt, hat eine historische Bedeutung, die mit der Christianisierung Islands um das Jahr 1000 zusammenhängt. Dieser hufeisenförmige Wasserfall am Fluss Skjálfandafljót ist wunderschön und ruhig zugleich, mit seinem türkisfarbenen Wasser, das einen Kontrast zum schwarzen Lavagestein bildet.
- Highlights: Historische Überlieferung, einzigartige Form, zugängliche Aussichtspunkte.
- Aktivitäten: Gehen Sie auf einfachen Wegen zu mehreren Aussichtspunkten und fotografieren Sie.
- Tipps: 1 Stunde einplanen. Liegt in der Nähe von Akureyri, etwa 450 Kilometer von Reykjavík entfernt. Leicht über die Ringstraße erreichbar.
5. Hraunfossar und Barnafoss
Hraunfossar („Lavafälle“), ein einzigartiges Duo in Westisland, besteht aus unzähligen Rinnsalen, die aus einem Lavafeld in den Fluss Hvítá strömen und einen zarten, spitzenartigen Effekt erzeugen. Ganz in der Nähe bietet Barnafoss („Kinderfälle“) einen kontrastierenden, turbulenten Fluss durch eine enge Schlucht, der von der lokalen Legende über zwei Kinder geprägt ist, die tragischerweise ins Wasser fielen.
- Highlights: Einzigartige, von Lava gespeiste Wasserfälle, kontrastierende Stile, kulturelle Geschichten.
- Aktivitäten: Kurze Spaziergänge zu Aussichtspunkten, Fotografieren.
- Tipps: Planen Sie 1–1,5 Stunden ein. Etwa 120 Kilometer von Reykjavík entfernt, ideal für einen Tagesausflug. Asphaltierte Straßen und Parkplätze vorhanden.
Planen Sie Ihr Wasserfall-Abenteuer im Sommer
Die Erkundung der isländischen Wasserfälle erfordert einige Vorbereitung, insbesondere wenn Sie mehrere Orte in verschiedenen Regionen besuchen. So planen Sie eine reibungslose und unvergessliche Reise in den Sommermonaten:
- Dauer: Planen Sie je nach Standort. Seljalandsfoss und Skógafoss können an einem Tag entlang der Südküste von Reykjavík aus besichtigt werden (6–8 Stunden Hin- und Rückfahrt). Gullfoss passt in einen Tagesausflug zum Golden Circle (6–8 Stunden). Nördliche Wasserfälle wie Dettifoss und Goðafoss erfordern mehrtägige Ausflüge oder Flüge nach Akureyri.
- Transport: Die meisten Wasserfälle in der Nähe der Ringstraße (Route 1) oder des Golden Circle sind im Sommer mit einem Standard-Mietwagen mit Zweiradantrieb erreichbar. Für abgelegene Wasserfälle wie Dettifoss (Ostseite) ist für Schotterstraßen möglicherweise ein Allradfahrzeug erforderlich.
- Wichtiges zum Packen: Bringen Sie wasserdichte Jacken, Hosen und festes, rutschfestes Schuhwerk mit – Nebel und rutschige Wege sind keine Seltenheit. Packen Sie Kleidung für wechselndes Wetter, Snacks, Wasser und eine Kamera mit Schutzausrüstung ein.
- TimingNutzen Sie die Mitternachtssonne für einen Besuch früh oder spät am Tag, um weniger Menschenmassen und eine magische Beleuchtung zu erleben. Im Sommer ist Hochsaison, daher kann es bei beliebten Wasserfällen wie dem Seljalandsfoss mittags voll werden.
- Sicherheit: Bleiben Sie auf markierten Wegen und respektieren Sie Absperrungen. Wasserfälle können rutschig sein, und starker Wind ist häufig. Klettern Sie niemals über Zäune und wagen Sie sich für Fotos nicht zu nahe an die Ränder.
- Geführte Touren vs. Selbstfahrer: Selbstfahren bietet Flexibilität, aber geführte Touren ab Reykjavík können mehrere Wasserfälle mit Expertenwissen abdecken, insbesondere für abgelegene Gebiete.
Tipps für ein unvergessliches Wasserfall-Erlebnis
- Fotografie: Verwenden Sie für Langzeitbelichtungen ein Stativ, um den sanften Wasserfluss einzufangen. Schützen Sie Ihre Kamera mit einer Regenhülle oder einer Plastiktüte vor Beschlag. Die Mitternachtssonne im Sommer bietet einzigartige Lichtverhältnisse – experimentieren Sie mit verschiedenen Tageszeiten.
- Respektiere die Natur: Bleiben Sie auf den markierten Wegen, um empfindliches Moos und Pflanzen nicht zu beschädigen. Folgen Sie dem Prinzip „Hinterlasse keine Spuren“ und nehmen Sie Ihren gesamten Müll wieder mit.
- Kombinieren Sie mit anderen Attraktionen: Kombinieren Sie Wasserfallbesuche mit nahegelegenen Sehenswürdigkeiten wie dem Golden Circle (Gullfoss), den Stränden der Südküste (in der Nähe von Seljalandsfoss) oder dem Diamond Circle (Dettifoss und Goðafoss).
- Wetter prüfenRegen kann die Wasserfälle zwar spektakulärer machen, macht aber die Wege rutschig. Informieren Sie sich über die Wettervorhersage auf en.vedur.is und kleiden Sie sich entsprechend.
Warum Islands Wasserfälle im Sommer ein Muss sind
Der Besuch von Islands Wasserfällen, wie dem berühmten Seljalandsfoss, bei dem man hinter dem herabstürzenden Wasser spazieren kann, ist ein Erlebnis, das die Essenz dieses außergewöhnlichen Landes einfängt. Jeder Wasserfall erzählt eine Geschichte – von Gletscherkraft, Vulkangeschichte oder kultureller Überlieferung – und bietet gleichzeitig ein visuelles Spektakel, das Besucher in Staunen versetzt. Die langen Tageslichtstunden und die lebendigen Landschaften im Sommer machen ihn zur perfekten Jahreszeit, um diese Wasserfälle zu erkunden, egal ob Sie die leicht zugängliche Südküste erkunden oder sich in den abgelegenen Norden wagen.
Vom Donnern des Skógafoss über die rohe Energie des Dettifoss bis hin zur zarten Schönheit des Hraunfossar – Islands Wasserfälle sind Meisterwerke der Natur, die darauf warten, entdeckt zu werden. Also schnüren Sie Ihre Wanderschuhe, packen Sie Ihre Regenkleidung ein und begeben Sie sich auf eine Reise, um die Magie der kaskadenartigen Wunder Islands unter dem endlosen Sommerhimmel zu erleben.

